Familienangehörige mit einer “Aufenthaltserlaubnis – Familie” benötigen eine Arbeitserlaubnis, um in Österreich beschäftigt zu werden. Das Öffentliche Arbeitsamt Österreich (AMS) kann diese Genehmigung nach einer Arbeitsmarktprüfung erteilen. Für Nicht-EU-Bürger erfordert eine Arbeitserlaubnis eine Menge Belege, die in deutscher Sprache beim Österreichischen Arbeitsamt (AMS) eingereicht werden müssen. Der Genehmigungsprozess dauert in der Regel etwa sieben Wochen, wenn alles glatt läuft. Wenn dies genehmigt wird, müssen künftige Arbeitnehmer einen Visumsantrag in ihrem gewöhnlichen Wohnsitzland stellen. Arbeitserlaubnisse müssen vom potenziellen Arbeitgeber beantragt werden. Während der Probezeit kann ein Arbeitsvertrag vom Arbeitgeber oder vom Arbeitnehmer jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Wenn die Parteien eine Probezeit vorschreiben, darf sie einen Monat nicht überschreiten (Lehre: drei Monate). Wenn Sie länger als sechs Monate bleiben möchten, benötigen Sie ein Reisevisum (Visa C) (Schengenvisum) für maximal 90 Tage innerhalb von sechs Monaten oder ein Aufenthaltsvisum (Visa D) für Aufenthalte zwischen 91 Tagen und sechs Monaten. Um ein solches Visum beantragen zu können, müssen Sie eine österreichische Botschaft oder ein Konsulat in Ihrem Wohnsitzland besuchen. Die “Aufenthaltsgenehmigung – Sonderfälle der Erwerbstätigkeit” wird im Kreditkartenformat mit einem Foto ausgestellt und dient auch als Ausweisdokument.

Sie sollten Ihre “Aufenthaltsgenehmigung – Sonderfälle der Erwerbstätigkeit” jederzeit mit sich führen, um Ihren Aufenthaltsanspruch in Österreich nachzuweisen. Seit dem 13. März 2020 ist die Bundeswettbewerbsbehörde nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich und arbeitet derzeit an der Sicherung begrenzter Abläufe. Ab dem 16. März und bis auf Weiteres ist es nicht mehr möglich, Fusionsanmeldungen als Beglaubigungbeihinterteilen bei der Behörde einzureichen (wie dies derzeit erforderlich ist). Die Behörde arbeitet daran, die Einreichung von Fusionsanmeldungen auf elektronischem Wege (über das ERV-System) zu ermöglichen. Die Behörde führt derzeit einen Testlauf dieses Systems durch. Die Behörde bittet darum, bis zum 20. März keine Fusionsanträge einzureichen, und bittet die Unternehmen, sich in dringenden Fällen an die Behörde zu wenden.

Allerdings ist die Schalttafel der Behörde derzeit nicht dauerhaft besetzt. Die Tatsache, dass die Wettbewerbsbehörden in Österreich und anderen Ländern nur über begrenzte Operationen und Kapazitäten verfügen, bedeutet sehr wahrscheinlich, dass die Behörden in den kommenden Wochen den vollständigen Überprüfungszeitraum nutzen werden und dass auch “keine Probleme” Fälle nicht vorzeitig genehmigt werden. Darüber hinaus kann nicht ausgeschlossen werden, dass einige Länder die Überprüfungsfristen generell oder von Fall zu Fall aussetzen (wenn ein Stop-the-Clock-Mechanismus zur Verfügung steht). Unternehmen sollten daher mit Verzögerungen rechnen und die Transaktionsprozesse entsprechend anpassen. Alle Antragsteller von außerhalb der EU/des EWR müssen sich persönlich bei ihrer nächstgelegenen österreichischen Botschaft oder ihrem Generalkonsulat bewerben. Die Antragsteller werden aufgefordert, biometrische Daten (z. B. Fingerabdrücke) vorzulegen. Änderungen des Arbeitsvertrags dürfen für die Arbeitnehmer nicht weniger günstig sein als die Bestimmungen der bestehenden Rechtsvorschriften, Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen. Illegale oder ungünstige Änderungen sollten dem Betriebsrat, der Arbeiterkammer oder der Gewerkschaft gemeldet werden.

Für US-bürger- und kanadische Staatsbürger benötigen Sie kein Visum, wenn Sie Österreich für weniger als 90 Tage besuchen. Sie müssen eine Verlängerung Ihres Aufenthaltstitels bei der zuständigen Aufenthaltsbehörde in Österreich beantragen, bevor Ihre Aufenthaltserlaubnis abläuft; frühestens 3 Monate vor Ablauf der Aufenthaltserlaubnis. Bis zur Entscheidung über Ihren Antrag auf Verlängerung gelten Sie als rechtmäßig wohnhaft, auch wenn Ihre aktuelle Aufenthaltserlaubnis in der Zwischenzeit abläuft.